Hinter jedem Konflikt steht eine emotionale Verletzung. Meist geschieht es, durch ein Wort mit der Betonung. Also in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Die Beteiligten versuchen mit Argumenten von sich und ihrer Meinung, das Gegenüber zu überzeugen. Jedoch ist die andere Person ganz anderer Meinung und stellt sich dagegen. Abwehrhaltung.
Hast Du gewusst, dass viele Konflikte dadurch entstehen, weil in der Kommunikation Missverständnisse entstehen? Oft durch Interpretationen des Wortes und dessen Wahrnehmung. Die Wahrnehmung der Menschen ist so individuell wie ihr Fingerabdruck oder ihre Stimme. Dein Fingerabdruck und der Klang Deiner Stimme gibt es nur ein einziges Mal auf der ganzen Welt, unter 8,5 Mrd. Menschen.
Unsere Wahrnehmung und die Interpretation wiederum sind abhängig von unserer Bildung und unseren Erfahrungen. Sei es durch unsere Erziehung oder unser soziales Umfeld. In unserer Kommunikation geht es um die Bedeutung des Wortes. Das (W)ort ist der Ort, sage ich immer da so schön. Wir können mit Worten berühren und lösen Emotionen aus. Unsere Emotionen führen uns an bestimmte innere Orte.
Orte der Erinnerung. Hierzu musst Du wissen: Die menschliche Emotion und unser Gehirn leben meist in der Vergangenheit. Klar, es gibt eine Methode, um uns emotional ins Hier und Jetzt zu holen. Eine dieser Methoden ist z. B. Yoga oder tiefenentspannende Meditationen. Doch in unserem Alltag von beruflichen Terminen und vielen Verpflichtungen läuft unser Gehirn auf Autopilot.
Eigenschaften wie Achtsamkeit können ein weiteres Hilfsmittel sein, um Stress zu reduzieren. Viele Konflikte entstehen auch durch Stresssituationen. Oft sind wir unter Druck. Sei es wirtschaftlicher, politischer oder gesellschaftlicher Druck. Unser Körper und Nervensystem befinden sich dann im Alarmmodus. Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol werden freigeschüttet. Und schlagartig sind wir an anderen Orten.
Orte von emotionaler Empfänglichkeit. Der rosarote Elefant im Porzellanladen. Und schwuppdiwupp verstehen wir nur noch Bahnhof. Tja, liebe Leute, hier wird die Verletzlichkeit des Menschen deutlich. Viele Konflikte, Krisen und Streitigkeiten müssten nicht vor Gericht landen, wüssten die Menschen, sich Hilfe zu holen. Z. B. mit mir als Mediator. Ich bin dafür ausgebildet und habe auch einen psychologischen Hintergrund und komme auch aus der Sozialarbeit.
Die Psychologie des Konsens ist es also, das Gegenüber in seiner Emotionalität zu verstehen. Diese hat einen Hintergrund. Den Hintergrund des Stresszustandes und des Verstehens der augenblicklichen Situation. Das ist oftmals mit Hürden verbunden. Je nachdem, was vorgefallen ist, ist die emotionale Verletzung mehr oder weniger tief. Sind jedoch die Parteien in der Lage, miteinander zu sprechen, und sei es im Streit, können wir in der Mediation es verstehen lernen, was denn die Hintergründe sind.
Die Mediation ist hier erst einmal eine neutrale Plattform der Aussprache. Die Worte sind dann vermutlich weder wertschätzend noch respektvoll. Oft sind sie konfrontierend, direkt und anklagend. Das Nervensystem ist im Flucht- oder Kampfmodus. Die Mediation kann hier unterstützen, die Situation erst einmal zu beruhigen. Haben sich die Parteien erst einmal ausgesprochen, kann der Mediator die Fakten, Perspektiven und Situationen analysieren.
Nun kann die eigentliche Mediation beginnen. Ziel ist klar, der Konsens. Heißt: Beide Parteien gehen im Frieden auseinander und verstehen sich wieder. Der Gang vor Gericht kann verhindert werden. Dabei muss man sich die Mediation als eigenständigen, sich entwickelnden Prozess vorstellen. Dieser Prozess ist nach dem Mediationsgesetz vorgegeben. Z. B. ist die anwaltliche Beratung jederzeit möglich. Im Anschluss an die Mediation kann auf Wunsch ein Memorandum verlangt werden. Dieses erlangt durch eine notarielle Beglaubigung eine rechtsverbindliche Wirkung. So haben beide Seiten eine Sicherheit über den Konsens.
Der Konsens wird mithilfe des Mediators durch die Medianten eigenständig und selbstständig erarbeitet. Meine Aufgabe ist es dabei, nach der ersten Aussprache darauf zu achten, dass die Parteien in gleichen Redeeinheiten respektvoll und würdevoll miteinander umgehen. Dabei führe ich Dich als Deinen Mediator durch gezieltes Hinterfragen, zum einen an den Kern des Konflikts, zum anderen können wir so den Wagan aus dem Schlamassel ziehen.
Ja, das ist Arbeit. Arbeit, die sich lohnt. In den allermeisten Fällen gelingt eine Einigung. Kein fauler Kompromiss, sondern ein ehrlicher Konsens. Ein Konsens, der trägt und mit dem alle in die Zukunft gehen können. Der Mensch hat diese Kompetenz in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Dies wurde in uns durch die Evolution so angelegt. Daher glaube ich, dass auch Du und Dein Konfliktpartner Euren Konflikt lösen könnt.
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Beste Grüße, Alexander Hochenedel
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