LEISTUNGEN

Mediation

LEISTUNGSDETAILS

Klassische Mediation

Nach einem Streit und anschließender „Funkstille“ muss einer „das Schweigen“ durchbrechen – wenn er denn auch wirklich „Frieden“ will. Das ist keine Schwäche, sondern zeugt von Stärke.

Quelle: unbekannt

Definition
Die Mediation ist ein staatlich anerkanntes Verfahren und im Mediations-Gesetz (MediationsG) geregelt. Eine Mediation endet mit einem Abschlussmemorandum, welches durch eine notarielle Beglaubigung seine Rechtswirksamkeit erhält. Wichtig ist, dass Sie während eines Mediationsverfahrens jederzeit die Möglichkeit haben, sich anwaltlich beraten zu lassen. In der Mediation hat sich ein besonderes Verfahren etabliert. Dieses Verfahren wurde zusammen mit der Universität Heidelberg und der Mediatorin Frau Lis Ripke entwickelt und auf den Weg gebracht. In der Mediation arbeite ich nach folgenden Prinzipien der Heidelberger Schule:
Wertesystem

Eigenverantwortlichkeit: Es liegt mit in aller Verantwortung, dass es zu einem Konsens kommt.

Informiertheit: Alle Informationen, die in den Konflikt geführt haben, werden offen gelegt. Während der Konfliktbearbeitung wird offen und transparent gearbeitet. Sobald eine Partei etwas bewusst verschweigt, kann dies den sofortigen Stopp der Mediation bedeuten. 

Freiwilligkeit: Die Mediation ist ein freiwilliges Verfahren. Hat eine Partei Bedenken an der Mediation, kann diese jederzeit aus der Mediation aussteigen. Eine freiwillige Wiederaufnahme bedingt jedoch auch die Freiwilligkeit des Mediators. Ist die Mediation per Gericht angeordnet, muss der Mediator das Gericht informieren. 

Vertraulichkeit: Alle Informationen und alle Themen, die besprochen werden, verbleiben in den Räumen, in dem die Mediation stattfindet. 

Ergebnisoffenheit: Das Mediationsverfahren ist ein ergebnisoffenes Verfahren. Der Mediator regt den Prozess an, der in einem Konsens endet. Der Mediator gibt kein Ergebnis vor. 

Allparteilichkeit: Der Mediator ist unparteilich. Er verpflichtet sich, jede Partei und jede Person den gleichen Raum zu gewähren. Des Weiteren ist der Mediator zum Datenschutz verpflichtet. Er wird weder Partei ergreifen noch zu einer Person Stellung beziehen.

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Mediation

MUSTER

Praxisbeispiele

1. Musterbeispiel Scheidung

Ehescheidung? Schnell können die Anwalts- und Gerichtskosten viele tausend Euro betragen!

Beispiel: Sie und Ihr Partner haben Kinder und Sie leben in einer gemeinsam erworbenen Immobilie. Hier kann es sehr schnell teuer werden und den Partner an die finanzielle Belastungsgrenze führen. In der Mediation wird alles beleuchtet und ein Konzept erarbeitet, das alle wichtigen Aspekte Ihrer Ehescheidung miteinbezieht. 

Ziel: Sie gehen ohne den sogenannten Rosenkrieg auseinander und können sich wieder die Hand geben und sich in die Augen sehen. Um das wichtigste nicht zu vergessen, Ihre Kinder leiden weniger stark darunter, dass sich ihre Eltern trennen.

2. Musterbeispiel Konflikt am Arbeitsplatz

Konflikt am Arbeitsplatz? Konflikte im Team und die Zusammenarbeit könnte besser sein? 

Beispiel: Irgendwie hören Ihnen Ihre Angestellten nicht richtig zu? Die Kommunikation in Ihrem Unternehmen verläuft nicht so, wie sie es sollte? Und die Teams und Abteilungen in Ihrem Unternehmen machen alle, was sie wollen? 

Ich als Mediator führe Sie durch den Konflikt. An einem runden Tisch wird der Konflikt unter die Lupe genommen und die Beteiligten bekommen unter meiner Moderation einen angemessenen Raum. So kommt es zu einer Aussprache, bei welcher der eigentliche Knackpunkt ans Licht kommt. Keiner der Beteiligten hat dabei etwas zu befürchten. Im Anschluss daran entstehen eine Strategie und ein Konzept, welches zu einer besseren Zusammenarbeit führt. Alle Mitarbeiter kommen wieder mit Spaß und Freude zu Ihnen ins Unternehmen.

3. Musterbeispiel Stress mit dem Nachbarn

Immer wieder sonntags Stress mit dem Nachbarn? Was heißt hier sonntags? Täglich! 

Beispiel: Der Nachbar stresst Sie schon wieder? Jeden Sonntagmorgen um acht geht die Bohrmaschine los? Müssen denn dieses Jahr schon wieder die Äste seines Baumes zu mir herüber wachsen? Und immer diese laute Musik? 

Gerade in Nachbarschaftsstreitigkeiten sind die Gerichte überlastet. Bis es zu einer Verhandlung kommt, kann es durchaus schon einmal sechs Monate und länger dauern. Zwischenzeitig ist die Mediation ein staatlich anerkanntes Verfahren. Aus diesem Grund verweisen die Gerichte gerade in Scheidungen und Nachbarschaftsstreitigkeiten zwischenzeitig sehr gerne auf ein Mediationsverfahren. Dies endet mit einem Konsens und einem Abschlussmemorandum, welches notariell beglaubigt seine rechtliche Verbindlichkeit erhält.

Zögern Sie bitte nicht mich anzusprechen.